Hat man sie vor einigen Jahren beim Heiraten versucht zu verdecken. Schaut man zur heutigen Zeit, wie man sie so richtig in Szene setzten kann. Tattoos. Warum auch nicht, frage ich mich. Sie sind Teil der Persönlichkeit. Wurden für die Lebzeit unter die Haut gestochen. Gestochen um zu bleiben. Und um gesehen zu werden. Nicht, um sich am schönsten Tag im Leben zu überlegen, wie man sie verstecken kann. Ein Kunstwerk auf dem Körper. Geschichten, die die Haut erzählt. Geschichten, die auch bei der Hochzeit dazu gehören. Kunstwerke, die einen tollen Kontrast zum weißen Brautkleid bieten. Ich liebe die Kleider von Little White Ivy in Kombination mit diesen Zeichnungen auf der Haut. Natürlich muss die Art von Kleid auch irgendwie zu den Tattoos passen. Jung Frisch und Frei. Stark und trotzdem Raum für etwas ganz Zartes. Die Kleider Hazel oder Willow passen wunderbar zu Tattoos. Eben nicht das typische Tüllkleid. Zu Tattoos passen moderne, schlichte Kleider. Kleider, mit schlichten Schnittlinienführungen. Sie lassen den Körper wirken und drängen sich nicht in den Vordergrund. Ohne großes Tamtam, aber mit großer Wirkung. Gerade dann, haben die Kunstwerke auf der Haut Raum, um überhaupt wirken zu können. Wirken dann nicht Fehl am Platz, wie es bei anderen Brautkleidern wäre. Tattoos muss man wie ein Accessoire sehen. Hat man ein Kleid mit Spitze, Tüll, Schleife hier, Blume da, dann ist ein Tattoo dazu einfach zu viel. Weniger ist da mehr.

Tattoos sind wunderbar um den lieblichen weißen Look aufzubrechen. Auch bei der eigenen Hochzeit ein bisschen Rebell sein. Sie bieten Ecken und Kanten. Unterstützen das Toughe der Kleider. Bitte nicht verstecken. Besonders betonen. Mit einem tiefen Rücken oder extra schmalen Trägern. Sie sind zu schade zum verstecken. Sie würden vermisst werden. Schließlich kennt und liebt man euch mit diesen. Zeigt her Eure Tattoos.

Liebe. Immer. Ivy